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Am Montag Aktionen vor Kliniken und sozialen Einrichtungen: Landtagswahlkandidatinnen und -kandidaten können ver.di Forderung für bessere Gesundheitspolitik unterstützen

05.03.2021

Am Montag geben anlässlich des Internationalen Frauentages ver.di Aktive vor zahlreichen Kliniken und sozialen Einrichtung ihren jeweils örtlichen Landtagskandidat*innen der demokratischen Parteien die Möglichkeit, noch vor der Landtagswahl öffentlich ver.di Forderungen für eine bessere Gesundheits- und Sozialpolitik im Land zu unterschreiben oder auch ihre abweichende Positionierung zu erläutern.
Die Aktion „Soziales & Gesundheit im Ländle – unser höchstes Gut“ findet angepasst an Pandemiebedingungen mit Beschäftigten in vielen Häusern und Wahlkreisen statt.
Für die Bildberichterstattung eigenen sich die untenstehenden Aktionen.

Zugesagt haben bisher Kandidat*innen der Parteien SPD, Die Linke, CDU (nur zum Teil); die Grünen wollen sich zentral schriftlich äußern.
Alle demokratischen Parteien hatten sich bei der ver.di online-Auftakt-Veranstaltung am 17. Februar beteiligt.

Irene Gölz, ver.di Landesfachbereichsleiterin Gesundheit und Soziales: „Nach der Wahl werden wir die Gewählten daran erinnern, unsere Forderungen in den nächsten Koalitionsvertrag aufzunehmen. Damit die nächste Landesregierung ein besseres, bedarfsgerechteres Sozial- und Gesundheitswesen für Patientinnen und Patienten, Pflegebedürftige und betreute Menschen sowie deutlich bessere Arbeitsbedingungen für Beschäftigte zu einer ihrer zentralen Aufgaben macht.
Wenn das Land den Investitionsstau auflöst, ist sofort viel erreicht. Wenn notwendige Investitionen im Krankenhaus endlich und wie vorgeschrieben zu 100 Prozent finanziert werden, können die Betriebsmittel statt für Baustellen für das Personal zur Verfügung stehen und somit für den Behandlungs- oder Unterstützungsbedarf der Menschen eingesetzt werden.“

Mit der Aktion will ver.di vor der Wahl von Kandidatinnen und Kandidaten der Parteien erfahren, ob sie folgende Forderungen für eine bessere Sozial- und Gesundheitspolitik unterstützen:

Mehr Personal ist besser für alle:
- Personal entlasten und verbindliche Vorgaben für genug Personal.

Investitionsstau abbauen:
- Investitionsmittel des Landes erhöhen;
- keine Personalstellen für Baustellen;
Heimkosten von Baukosten befreien.

Vorrang für Fachlichkeit - Pauschalen abschaffen:
- Kranke(n)häuser heilen, menschliche Psychiatrie;
- Sozial- und Gesundheitsberufe aufwerten;
- bedarfsgerechte Versorgungsplanung;
- Daseinsvorsorge nicht dem Markt überlassen;
- bedarfsgerechte Finanzierung

Ein Betrieb - eine Belegschaft:
- Keine Beschäftigten zweiter Klasse;
- Servicebereiche wieder eingliedern.

Irene Gölz: „Eine Pflegekammer braucht es zur Lösung all dieser hundertfach aufgezeigten Probleme nicht. Die nächste Landesregierung sollte stattdessen ihre ganze Kraft für eine echte Aufwertung und Entlastung für alle beruflich Pflegenden einsetzen.“

Örtliche Aktionen:

Universitätsmedizin Mannheim; Universitätsklinik Heidelberg; Städtisches Klinikum Karlsruhe; Ortenau Klinikum Offenburg Standort Ebertplatz;  Ortenau Klinikum Lahr; Städtisches Klinikum Stuttgart; Krankenhaus Crailsheim; Zollernalb-Klinikum Standort Balingen; Klinikum am Steinenberg; Kliniken Lkr. Heidenheim; Ostalbklinikum Aalen; Uniklinikum Ulm.

 

 

Pressekontakt

Andreas Henke
Pressestelle
ver.di-Landesbezirk Baden-Württemberg
Theodor-Heuss-Straße 2 / Haus 1, 70174 Stuttgart
701734 Stuttgart
Tel.: 0711/88788-2390
Email: andreas.henke@verdi.de