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Fahrzeugverfügbarkeit bei der AVG ist ein hausgemachtes Problem

Fahrzeugverfügbarkeit bei der AVG ist ein hausgemachtes Problem

24.10.2020

Der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) hat gestern eine Pressemitteilung zur Verfügbarkeit der Fahrzeuge herausgegeben. Dort stellt er dar, dass auf Grund des Warnstreiks von ver.di in den Werkstätten der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) die S-Bahnen bei der Albtal-Verkehrs-GmbH (AVG) nicht mehr zu Verfügung stehen würden, und begründet damit die aktuellen Zugausfälle auf den Überlandstrecken in die Pfalz, in den Schwarzwald und nach Heilbronn mit u.a. Bretten.

Auf diese Thematik hat die Arbeitnehmerseite im Aufsichtsrat allerdings schon seit über einem Jahr hingewiesen. Dieses Problem ist hausgemacht, weil beim Thema Räder der Bahnen seit Jahren Fehler gemacht werden, und, wie sich jetzt zeigt, an der falschen Stelle gespart wurde.

Auch die Räder einer Straßenbahn brauchen nach einer gewissen Laufzeit ein neues Profil, dies wurde in den letzten Monaten nicht konsequent nachverfolgt und bearbeitet.

„Diesen Missstand beim Thema Rad-Schiene-Kontakt nun ver.di in die Schuhe zu schieben ist nicht redlich. Wenn nach lediglich zwei Tagen Warnstreik in der Werkstatt der Fahrdienst zusammenbricht, zeigt das, wie groß die Probleme schon vorher waren. Derzeit stehen über 40 Bahnen und warten auf Wartung. Dass jetzt keine Bahnen mehr fahren liegt daran, dass bereits vor dem Streik etliche Züge in der Warteschlage waren“, so Thorsten Dossow, ver.di Geschäftsführer in Mittelbaden-Nordschwarzwald.

Pressekontakt

Andreas Henke
Pressestelle
ver.di-Landesbezirk Baden-Württemberg
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