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ver.di schlägt Runden Tisch zum Kitastart vor

ver.di schlägt Runden Tisch zum Kitastart vor

14.05.2020

Auf dem Weg zurück zur Regelbetreuung in den Kitas mit Beginn am kommenden Montag sind noch etliche Fragen ungeklärt. Die Kommunen und freien Träger, also faktisch die Beschäftigten vor Ort, sind zur Stunde unter erheblichem Druck gezwungen, Modelle für die Öffnung für möglichst alle Kinder zu entwickeln. Dies könne, so ver.di Baden-Württemberg, nur gelingen, wenn alle beteiligten Kräfte sich so schnell wie möglich an einem Runden Tisch versammeln.

Martin Gross, ver.di Landesbezirksleiter: „Wir haben heute Kultusministerin Susanne Eisenmann angeschrieben und aufgefordert, so schnell wie möglich zu einem Runden Tisch einzuladen. An diesen gehören aus unserer Sicht neben ver.di als Vertretung der Beschäftigten alle beteiligten Akteure: von Elternvertretungen über die kommunalen Spitzenverbände und freien Träger bis hin zu medizinischen Spezialisten. Die Kitas sollen natürlich so schnell wie möglich öffnen, für die Kinder und ihre Eltern. Aber definitiv auch so sicher, wie es aus gesundheitlichen Gründen erforderlich ist. Nach rund neun Wochen Schließung kommt es jetzt nicht auf einige wenige Tage an. ver.di steht auch sehr kurzfristig für einen solchen Runden Tisch zur Verfügung.“

ver.di dankt in dem Schreiben der Kultusministerin für Ihre Bereitschaft, sich der Anliegen der Beschäftigten im Zuge der aktuellen Entwicklungen rund um das Corona-Virus und der damit einhergehenden notwendigen Maßnahmen anzunehmen. ver.di hatte bereits die aus ihrer Sicht notwendigen Maßnahmen und Schritte eingebracht.

Hanna Binder, stellvertretende ver.di Landesbezirksleiterin: „Sicherlich haben das auch die anderen Beteiligten mit ihren jeweiligen Interessenlagen getan. Was bisher noch zu kurz gekommen ist und jetzt rasch nötig, ist eine gemeinsame Verständigung darüber, was unter Berücksichtigung aller Sichtweisen aktuell im Bereich der Tageseinrichtungen für Kinder und deren weiterer Öffnungsbestrebungen geboten, umsetzbar und sinnvoll ist.“

ver.di würde in einem solchen Format unter anderem eine fundierte Analyse der Möglichkeiten einer weiteren Öffnung der Einrichtungen, die Entwicklung tragfähiger Konzepte zu deren Umsetzung und nicht zuletzt die Beratung über den notwendigen und bestmöglichen Gesundheitsschutz aller in der Praxis Agierenden einfordern.

Pressekontakt

Andreas Henke
Pressestelle
ver.di-Landesbezirk Baden-Württemberg
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