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Groß- und Außenhandel vor dritter Verhandlungsrunde – Warnstreiks …

Groß- und Außenhandel vor dritter Verhandlungsrunde – Warnstreiks im Einzelhandel dauern an

09.06.2017


Am kommenden Montag wird wieder über die Erhöhung der Entgelte im Groß- und Außenhandel Baden-Württemberg verhandelt.

In der letzten Runde am 16. Mai boten die Arbeitgeber (bei einer Laufzeit von 24 Monaten) Tariferhöhungen von insgesamt 2,6 % an. Dies stieß bei den Beschäftigten auf massive Kritik und führte landesweit zu Protestaktionen und Warnstreiks.
ver.di fordert für 12 Monate Tariferhöhungen um 5,6 %; die Ausbildungsvergütungen sollen um 80 € erhöht werden.

Die Verhandlungen finden in Ettlingen (Radisson Blu-Hotel, Am Hardtwald 10) statt und beginnen um ca. 11 Uhr;
ver.di-Ansprechpartner vor Ort: Wolfgang Krüger, Tel. 0151-146 57 219.

 


Im Einzelhandel Baden-Württemberg streiken heute landesweit rund 200 Beschäftigte, vorwiegend in Heilbronn, Freiburg, Reutlingen und Göppingen.

Betroffen sind die Unternehmen Kaufland, H&M und Esprit. Die Proteste richten sich gegen das letzte Angebot der Arbeitgeber, das nur Erhöhungen unter der erwarteten Preissteigerung vorsieht (2017: +1,5 %, 2018: +1,0 %; zudem je 150 € pro Jahr als Einmalzahlungen - nicht tabellenwirksam, sie fließen nicht in die Tariftabelle ein.)
ver.di fordert für den Einzelhandel nach wie vor Erhöhungen um 6 %, Anhebung der Ausbildungsvergütungen um monatlich 100 € und ein tarifliches Mindesteinkommen von 1.900 € (bei einer Laufzeit von 12 Monaten).

Am 30. Juni wird in vierter Runde weiter verhandelt.