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Weitere Warnstreiks beim GKM nach zweiter Verhandlungsrunde ohne Ergebnis

29.03.2021

Nachdem am 16. und 17. März zum ersten Mal in der 100-jährigen Geschichte des Grosskraftwerks (GKM) in Mannheim Warnstreiks stattgefunden hatten, fand am vergangenen Freitag die zweite Verhandlungsrunde statt. Der Arbeitgeber legt zwar ein Angebot vor, das aber über die gesamte Laufzeit Entgeltsteigerungen von nur 1,5 Prozent pro Jahr vorsieht. Dies hat die ver.di Tarifkommission abgelehnt.

Angelo Bonelli, ver.di Verhandlungsführer: „Das angekündigte nicht ausschlagbare Angebot ist leider ausgeblieben. Während es in der Energie Branche in den letzten acht Jahren regelmäßig gute Entgelterhöhungen gab, haben die Beschäftigten im GKM für die Zukunftssicherung des Standorts oft niedriger und sogar mit drei Nullrunden abgeschlossen. Das GKM hat von diesen niedrigen Abschlüssen profitiert und mehrstellige Millionenbeträge eingespart. In dieser Runde ist ein Inflationsausgleich zu wenig.“

ver.di hatte dem Arbeitgeber bereits am Freitag angekündigt, in den nächsten Wochen zu weiteren Warnstreiks aufzurufen und ihn aufgefordert, die Notdienstvereinbarung über den 31. März hinaus zu verlängern.
Am ersten Warnstreik hatten von den möglichen rund 500 Streikenden etwa 450 Beschäftigte pro Tag die Arbeit niedergelegt.

Pressekontakt

Andreas Henke
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