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Mitbestimmung am Staatstheater Karlsruhe muss jetzt gestärkt …

Mitbestimmung am Staatstheater Karlsruhe muss jetzt gestärkt werden

20.11.2020

„Unser Blick richtet sich jetzt nach vorne. ver.di geht es als zuständige Gewerkschaft bei dem jetzt beginnenden Prozess beim Badischen Staatstheater um aktive Gestaltung der Arbeitsbedingungen für ein modernes Theater mit großer Zukunft. So müssen die Rechte des Personalrats gestärkt werden, dies könnte relativ einfach über die qualifizierte Einbindung des Mitbestimmungsgremiums im Verwaltungsrat geregelt werden. Dieses Konstrukt haben wir zum Beispiel schon beim SWR, mit gutem Erfolg“, so Siegfried Heim, ver.di Landesfachbereichsleiter Medien, Kunst und Industrie.

ver.di fordert auch, dass der Personalrat künftig ein Anhörungsrecht zur Besetzungsfrage der Intendanz hat.

Thorsten Dossow, Geschäftsführer ver.di Mitellbaden-Nordschwarzwald: „Der Personalrat des Staatstheaters muss jetzt in jedem Schritt einbezogen werden. Ganz besonders natürlich bei den anstehenden Fragen: Wie weiter mit der Führung? Ist das Model des Generalintendanten überholt? Wie weiter mit den Ensembleleitungen? Gibt es einen Interims-Intendant, da die Verträge der Ensembleleitungen bis 2024 noch laufen?“

Ein weiteres Thema ist und muss die Vertretung der vom Landespersonalgesetz (LPVG) nicht vorgesehenen Berufsgruppen (§4 Abs. 2 Nr. 5 LPVG BW) sein. Hierunter fallen unter anderem oft auch Schauspieler, die nur einen Werkvertrag haben. Es muss über Dienstvereinbarungen geregelt werden, dass der Personalrat auch diese Gruppen am Theater vertritt.

Pressekontakt

Andreas Henke
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