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MOMENT MAL!  

September 2015 - Ausgabe Nr. 49  Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, Landesbezirk Baden-Württemberg  Herausgeber: Präsidium des Landesseniorenausschusses Baden-Württemberg VisdP: Monika von Pigage, c/o ver.di-Landesbezirk, Theodor-Heuss-Str. 2/Haus 1, 70174 Stuttgart  Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der ver.di bzw. der Redaktion wieder   


Liebe Kollegen und Kolleginnen, 
endlich wieder ein „Moment mal“ - leider mit einer nicht so guten Nachricht.  
Wilhelm Hammer, Landesseniorensekretär, wurde durch die Landesbezirksleitung mit Wirkung vom 15. Juni 2015 aus gesundheitlichen Gründen von der Tätigkeit freigestellt unter Fortzahlung der Bezüge. Dieses „Moment mal“ wurde ohne seine Hilfe erstellt. Damit die Gerüchteküche nicht weiter blüht, berichten wir über den Ablauf der Ereignisse so, wie wir, die Präsidiumsmitglieder des Landesseniorenausschusses (LSA), ihn erfahren und erlebt haben. 
Am Freitag, dem 13. Juni 2015 verabschiedete sich die Vorsitzende des LSA,  Monika von Pigage, telefonisch von Wilhelm Hammer in ihren Urlaub. Wilhelm Hammer kam am Montag, dem 15. Juni 2015 - nach Urlaub und kurzer Krankheit  - wieder ins Büro. Am 29. Juni 2015 war Monika von Pigage aus dem Urlaub zurück und versuchte, Wilhelm Hammer zu erreichen. Dies gelang ihr nicht, auch in den folgenden Tagen konnte kein Kontakt hergestellt werden. Die tel. Auskunft im ver.di-Landesbezirk Stuttgart war, der Kollege Hammer  sei krank.                                                                                  Erst am 02. Juli 2015 konnte sie den direkten Kontakt herstellen. Die Mitteilung von Wilhelm Hammer war, dass er sei seit dem 15. Juni 2015 vom Dienst unter Fortzahlung der Bezüge freigestellt und keinesfalls krank sei. 
Am 03. Juli 2015 informierte sich das LSA-Präsidium untereinander. Vom 05. bis 09. Juli 2015 waren Friedhelm Oberst (Bundesseniorenvorsitzender) und Monika von Pigage zur Bundesseniorenklausur in Saalfeld. 
Am 08. Juli 2015 wurden Beide in einem Telefongespräch von der baden-württembergischen ver.diLandesbezirksleiterin Leni Breymaier über die personelle Maßnahme unterrichtet. Es folgte ein Gespräch am 17. Juli zwischen dem LSA-Präsidium und der Landesbezirksleiterin; die Information an die Mitglieder des LSA erfolgte durch Leni Breymaier in der ordentlichen Sitzung des LSA am 28. Juli 2015 in Stuttgart. 
Im Sozialpolitischen Seminar (20. bis 22. Juli 2015 in Freudenstadt) wurde von den Teilnehmern einstimmig eine Resolution verfasst (siehe Rückseite, abrufbar auf unserer Homepage), welche ohne Änderung vom LSA in der o. g.  Sitzung übernommen und an die Landesbezirksleitung weitergeleitet wurde.  
Wir alle hoffen auf eine gütliche Einigung, und dass der von uns allen sehr geschätzte Kollege seine Arbeit wieder aufnehmen und bis zu seinem Renteneintritt (letzter Arbeitstag 29. Februar 2016) die Arbeit mit dem LSA fortführen kann. Mit kollegialen Grüßen 
Monika von Pigage Vorsitzende LSA Baden-Württemberg   
LSA Baden-Württemberg
    
Resolution der Teilnehmer am gewerkschaftlichen Seminar in Freudenstadt vom 20. bis 22. Juli 2015 und der LSA-Sitzung vom 28. Juli 2015 


Wir, langjährige Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter zudem auch in Leitungsfunktionen wenden uns heute bestürzt gegen die „Freistellung“ unseres verdienstvollen und langjährigen Kollegen Wilhelm Hammer. Wir finden diese Vorgehensweise

1. schäbig, da für ihn gesundheitsschädlich

2. verantwortungslos aus menschlichen Gründen

3. verantwortungslos auch gegenüber dem Ansehen der Gewerkschaft

4. und schließlich gewerkschaftsschädlich, da Personen in Leitungsfunktionen sich über die Wirkungsweise ihrer Handlungen in der Öffentlichkeit im Klaren sein müssen. 


Forderung: Wir fordern daher die sofortige Rücknahme dieser „Freistellung“ unseres geschätzten Kollegen Wilhelm Hammer. Diese Resolution wurde von den Teilnehmern des Seminars beschlossen mit der Maßgabe, dass weitere Schritte eingeleitet werden können.Das Sozialpolitische Seminar „Soziale Sicherung in Deutschland – nur weiterer Abbau ohne Hoffnung auf Besserung?“ 20. bis 22. Juli 2015 wurde wieder in sehr guter Belegung in Freuden-stadt durchgeführt.  Referent Prof.Dr. Ingo Heberlein verstand es, mit Ein- und Ausblicken in die Thematik alle Facetten der Vergangenheit und die Erwartungen der Zukunft nüchtern aber sehr fessenld zu schildern. Die Geschehnisse um den Kollegen Wilhelm Hammer beschäftigten die Teilnehmer, welche  eine Resolution verfaßten und diese einstimmig unterschrieben. ( Diese Resolution wurde an den LSA und die Landesleitung weitergeleitet). Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen waren – nicht geplant – excellent aufeinander abgestimmt und zeigten, wie interessiert die Teilnehmer den Ausführungen des Referenten gefolgt waResolution der Teilnehmer am gewerkschaftlichen Seminar in Freudenstadt vom 20. bis 22. Juli 2015 und der LSA-Sitzung vom 28. Juli 2015 
Wir, langjährige Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter zudem auch in Leitungsfunktionen wenden uns heute bestürzt gegen die „Freistellung“ unseres verdienstvollen und langjährigen Kollegen Wilhelm Hammer. Wir finden diese Vorgehensweise 1. schäbig, da für ihn gesundheitsschädlich 2. verantwortungslos aus menschlichen Gründen 3. verantwortungslos auch gegenüber dem Ansehen der Gewerkschaft 4. und schließlich gewerkschaftsschädlich, da Personen in Leitungsfunktionen sich über die Wirkungsweise ihrer Handlungen in der Öffentlichkeit im Klaren sein müssen. 
Forderung: Wir fordern daher die sofortige Rücknahme dieser „Freistellung“ unseres geschätzten Kollegen Wilhelm Hammer. Diese Resolution wurde von den Teilnehmern des Seminars beschlossen mit der Maßgabe, dass weitere Schritte eingeleitet werden können.